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Ein Engel auf Erden |
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Geschrieben von: whatshername61 - 25.07.2018, 19:19 - Forum: Lebens-Art
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liebe teilnehmer dieses forums
legt euch taschentücher bereit, denn jemand der bei dieser geschichte nicht weint oder eine unheimliche wut bekommt, hat kein herz.
es sind nicht meine worte, es sind die worte einer jungen frau namens gergishu yohannes aus eritrea.
ich habe für diejenigen, die den links nicht folgen wollen, eine geschichte herauskopiert. sie ist nicht fiktiv, sie ist wahrhaftig passiert. ich bekomme gänsehaut, wenn ich nur daran denke, was ich euch gleich erzählen werde:
Ein Engel auf Erden
Angelo oder Mohamed wurde mit sechs Jahren in die katholische private Schule geschickt. Ein Priester gab ihm den Namen „an Angel“, weil er für diese Schule eine besondere Bereicherung war – so sein Schuldirektor, den ich auch besucht habe. Später besuchte Mohamed eine evangelische Schule, ähnlich einem deutschen Internat. Seine Eltern sind gläubige Muslime. Sie sind nicht besonders reich. Aber sie schickten ihr Kind zu den besten Schulen Eritreas. Das erfüllte sie mit Stolz, weil sie alles dafür gaben, ihr Kind loyal, tolerant und global denkend zu erziehen.
Was Mohameds Geschichte für mich besonders macht, ist ihre Symbolik: Bereits als Kind bewies er eine menschliche Größe und politische Weitsicht, die ihm selbst nicht zuteil werden sollte.
Als Mohamed zehn Jahre alt war, sagten ihm die Eltern, dass er nun anfangen solle, mit ihnen an Ramadan zu fasten. Er antwortete ihnen, er wolle nicht unhöflich sein, aber wenn er das Gefühl dazu bekomme, werde er selbst anfangen zu fasten. Mit 13 Jahren kam er eines Morgens um vier Uhr früh zu seiner Mutter und sagte: „Mama ich will mit Euch frühstücken, weil ich angefangen habe zu fasten.“ Er fastete ohne Unterbrechung mit seiner Familie.
Es kam dann der Tag des Fastenbrechens, ein großes islamisches Fest, an dem den ganzen Tag über gegessen wird und die Familien und Freunde sich gegenseitig besuchen und sich gratulieren.
Mohamed lud seine christlichen Klassenkameraden sowie Priester und Nonnen zu sich nach Hause ein, ohne seine Familie vorher zu fragen. Das machte seine Familienangehörigen sprachlos. Später erklärte er seiner Mutter, wenn er gefragt hätte, hätten sie vermutlich nein gesagt, weil sie nicht bereit gewesen wären, die andere Religion kennen zu lernen.
Mohamed war damals erst 13 Jahre alt. Aber er sprach wie ein alter Mann, sagte seine Mutter. Er freute sich sehr, dass die Christen seine Einladung annahmen. Er fühlte sich ernst genommen. Sein Vater blieb skeptisch, aber der Großvater hieß die Gäste willkommen und lud sie zum Essen und zum Trinken ein.
Mohamed ging es aber gar nicht um Essen oder Trinken. Er wollte, dass es keine Trennung zwischen den Religionen gibt. Er war der Überzeugung, dass das Leben mit Toleranz, Offenheit, gegenseitigem Respekt und Hilfsbereitschaft viel einfacher zu meistern ist. So hat er es seinen Eltern erklärt. Ab dieser Zeit war es für die Familie selbstverständlich, zweimal im Jahr für Christen und für Muslime zu kochen, sagte mir seine Mutter.
Sein Vater sagte mir:„ Mohamed hat uns die Augen dafür geöffnet, was Religion wirklich bedeutet. Das hieß für ihn, jeden zu achten und zu respektieren, jedem zu helfen und sich nicht nur an seiner eigenen Religion zu orientieren. Er erinnerte uns daran, dass es nur einen Gott gibt – nur dass jeder ihn anders nennt.
Mohamed ging es in Eritrea nicht gut. Er durfte die Universität nicht weiter besuchen, was seinen Traum zerstört hat. Er eröffnete seiner Mutter, dass er nicht wusste, was er machen solle und er für einige Zeit einen guten Freund besuchen werde, um einen klaren Kopf zu bekommen.
Es vergingen vier Monate bis seine Eltern das nächste Mal von ihm hörten.
Sie erhielten die schlimmste Nachricht, die Eltern bekommen können.
Ich finde, es ist in Mohameds – Angelos – Sinn und im Sinne von vielen anderen, den Toten und Verschollenen im Mittelmeer einen Namen zu geben. Es sind Menschen wie du und ich, Menschen, die Familien und Freunde haben, an die man jede Sekunde denkt und die man schrecklich vermisst. Diese Grausamkeit kann jeden von uns treffen – Grausamkeit kennt keine Nationalität und keine Hautfarbe. Wir sollten uns immer vor Augen halten, wie sehr diese Menschen gelitten haben, während so viele Schiffe an ihnen vorbei gefahren sind, ohne Hilfe zu leisten.
Denn diese jungen Menschen mit ihren Idealen einer toleranten, weltoffenen Gesellschaft und ihrer positiven Lebenseinstellung nehmen nicht ohne Grund so eine große Gefahr auf sich. Es ist die Macht der Politik, die sie aus ihren Heimatländern vertreibt und es ist die Macht der Politik, die sie in europäischen Gewässern umbringt.
Wie die meisten Angehörigen empfinde ich keine Rachegefühle oder Ähnliches. Ich bin nur unendlich traurig und manchmal auch wütend auf die gesamte Politik und auf die Menschen, die solch eine menschenverachtende Politik betreiben. Die Politiker, egal aus welchem Kontinent, schüren Angst und Fremdenfeindlichkeit, nur um an die Macht zu kommen und an der Macht zu bleiben.
Angelo hatte alles im Leben: eine liebende Familie, finanzielle Sicherheit und vor allem sehr viele Freunde, die ihn geachtet und respektiert haben. Er musste sein Land verlassen, weil er um sein Leben fürchtete. Es ist unmenschlich, jemanden jämmerlich sterben zu lassen, der nur in Frieden überleben wollte und niemandem Leid zugefügt hat, an einem Ort wo, offenbar nur zum Schein, die Menschenrechte gepredigt werden.
Angelos Eltern haben mir einen Satz mit auf den Weg gegeben:
„Wir wünschten nur, wir hätten eine kleine Chance bekommen, um unseren Sohn zu sagen, wie glücklich und wie stolz er uns gemacht hat und wie dankbar wir ihm immer bleiben werden.
Allen Eltern wünschen wir, dass sie so viel Glück und Stolz durch ihre eigenen Kinder erfahren, wie wir das mit unserem Sohn Mohamed erfahren haben und niemals so eine schlimme Tragödie und Schmerz erleben und überleben müssen, die uns den Rest unseres Lebens begleiten werden.“
salam
katrin
when the rich wage war, is the poor who die
proasyl
http://www.proasyl.de/
preisträger der letzten jahre
http://www.proasyl.de/de/ueber-uns/stiftung/preistraeger/preistraegerin-2012/
Rede der Preisträgerin der PRO ASYL-Hand 2012
GERGISHU YOHANNES
http://www.proasyl.de/fileadmin/proasyl/...hu_Yohannes.pdf
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| Reisen und Übernachtung |
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Geschrieben von: ferbitz - 22.07.2018, 11:38 - Forum: Touristik und Reisen
- Antworten (5)
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Dass ein Reisen in einem Wohnwagen oder Wohnmobil sich anders gestaltet, als als für einen Flugturist, ist eine Binsenweisheit.
Dennoch halte ich eine Betrachtung des Reisens und der Übernachtung in arabischen Ländern darum für informativ, weil damit auch ein mentaler Zugang zu Welt der Araber erleichtert wird.
Den Begriff Hotel kennt die arabische Welt traditionell nicht. Der Begriff kommt aus Frankreich des 18.Jahrhunderts, des deuxieme empire als Übernachtungsort für Reisende Reiche und Schöne , als Ort der Selbstdarstellung, Selbstverliebtheit, Wandeln im Hotelfoyer.
Reisende in arabischen Ländern nächtigten in Karavansereien , in Orten in denen die Nacht, der Schlaf (noun) verbracht werden konnte, daher der Name funduq /founduq für Hotel , den man ab und an Hotels lesen kann, die eher von arabischen Gästen mit Familie besucht werden.
Ein für uns kulturell vergleichbarer Begriff ist der Gasthof, als preiswerter Obernachtungsort. Herberge, Albergo , Auberge de Jeunesse ebenfalls.
Ein founduq ist pinzipiell Übernachtungsort , eine Art Karavanserai mit einem Innenhof für die Tiere mit schattigen Bäumen als eine Art Garten
Ein marrokanischer Riad, ist prinzipiell ebenfalls ein Übernachtungsort, in klein für die Familie, ebenfalls mit einem gartenähnlichen Innenhof.
Hier sehe ich auch das Erbe Roms , das Atriumhaus , wie man es in der traditonellen Architektur in vielen Ländern Europas finden kann.(Herrensitze in Spanien, )
in der Türkei findet man ebenfalls den Han als Übernachtungsort für Reisende, in Tunesien sind alte founduqs oft als Jugendherbergen und preiswerte Hotels zu finde, natürlich ohne Klimaanlage., wobei ich für Reisen in Nord Afrika eine Klimaanlage im Hotel für deplaziert halte, weil diese das unmittelbare Erleben des Landes schmälert, auch mit der auf den ersten Blick negativen geografischen Seite des Landes.
Für bemerkenswert halte ich auch, dass der Vorhof der Moscheen als Innenhof gebaut wurde , mit seitlichen überdachten Galerien, die an die Übernachtungsräume in Karavansereien/Han und letztlich den Privaträume in Riads vergleichbar.
Dass die in den marokkanischen Riads gestaltete Vorstellung europäischer Turisten über die arabische Welt entspricht, ist nicht zu kritisiren und auch wirtschaftlich zu werten.
Ich übernachte in Marokko am liebsten in alten spanischen Hotels aus der Kolonialzeit. auch die Hotels im ehemaligen französischen Teil des Landes mit ihrer Jugendstilarchitektur mag ich. Schon alleine die oftmals abenteuerlichen Aufzüge sind eine Augenweide.
Klimaanlage ? Klimaanlage in Afrika ist ein nasses Handtuch, auf das die Füße vor dem Einschlafen gelegt werden.
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| Islamische Kleidung ? |
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Geschrieben von: ferbitz - 16.07.2018, 15:58 - Forum: Andere Themen
- Antworten (5)
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gibt es überhaupt so etwas ? ein klares, eingeschränktes NEIN.
Es gibt Kleidung, die aus klimatischen Gründen in arabischen Ländern getragen wird , dazu gehört z.B das Kopftuch für Frauen (wobei seit Kurzem, das Kopftuch von Muslimas bei uns als Hinweis auf ihren Glauben demonstrativ getragen wird)
Der eigentliche Grund aber ist der Schutz der Haare . Wüssten Diejenigen, die sich über ein Kopftuch bei Muslimas mokieren, was in arabischen Dörfern bei Wind hochgewirbelt wird, generell nach Urin riechend , sie hätten Verständnis.
Sie wissen auch nicht, mit welcher Eleganz junge Muslimas z.B in Kairo ihr Kopftuch tragen.
Dieser Schutz gilt auch für den Schador und die Burka, über die sich so manche - von mir als Latzhosen-Emanzen - Bezeichnete künstlich aufregen.
Türkei, All inclusive muss Auswirkungen haben.
Die starke Verhüllung der Männer in den ariden Gebieten, Les hommes bleu verhindert die Austrocknung. des Körpers.
Auch die Kaffije im Nahen Osten ist ein Schutz gegen die Sonne und den Staub, nicht die albernen Tücher, die sich Touristen in Marokko um den Kopf binden, wenn sie Sand sehen. .
Der Burnus, die Djellaba dient dem Schutz gegen die Kälte der Nacht.
Auch gibt es nationale Unterschiede, In Arabie saudite tragen die Männer lange, weiße Hemden, in der Türkei Pluderhosen und Jacket .
All das ist keine muslimische Kleidung
Eine muslimische Kleidung allerdings gibt es, darum meine Einschränkung.
Zu Beginn der Hatsch gibt es in den Städten überall Geschäfte, die NUR weiße Kleidung verkaufen, für Männer und Frauen . als Kleidung zum Besuch Mekkas.
Das, was ansonsten als muslimische Kleidung bei uns angeboten wird /neckische Caps mit arabischer Aufschrift wie "Muslim" oder "Liebe" (hört, hört) ist Geschäft.
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| Mit Camping Bus und Familie durch Marokko |
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Geschrieben von: Amira - 12.07.2018, 19:35 - Forum: Touristik und Reisen
- Antworten (1)
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Von Cienfuegos24
Ins Forum eingestellt am 24.10.2017
Hier ein kurzer Reisebericht über die ersten Tage unserer Reise. Insgesamt waren wir 4 Wochen unterwegs, davon 3 Wochen in Marokko. Wir, Meine Frau, unser 4 jährige Sohn und ich.
Letztes Jahr habe ich mir einen gebrauchten Opel Vivaro Transporter gekauft und ihn zum Camping Bus umgebaut. Unser Traum war von Anfang an damit auch mal nach Marokko zu fahren. Gesagt getan.
Von München aus fuhren wir an einem Dienstag über die Schweiz in 2 Tagen in die Pyrenäen, wo wir auf einem wunderschön gelegenen Campingplatz bei einer Schafsfarm 2 Tage einen Zwischenstop eingelegt haben. Die Pyrenäen sind wunderschön, ich glaube es lohnt sich hier mal einen seperaten Urlaub zu machen.
Am Samstag ging es dann von Almeria mit der Fähre nach Melilla. Leider fährt die Fähre nach Nador anscheinend nicht in der Nebensaison.
An der Grenze dann zu Marokko dann erst mal 3 Stunden gewartet, die Autoschlange die 5 spurig war, ging vor der Grenzkontrolle zu einer zusammen. Oh Mann, dachten wir uns willkommen in Marokko. Aber es ist ja gut, man hat dann gleich Zeit sich umzustellen und sein Deutsches Denken abzulegen.
Wir fuhren gleich nach Saidia, das ist direkt an der Algerischen Grenze. Wir wollten zuerst ein paar Tage Strandurlaub machen. Angekommen im Campinplatz L´Amazone, waren wir die einzigen. Und auch am Strand war auch nicht mehr so viel los, genau Richtig für uns! Den Strand kann ich nur empfehlen. Er ist sauber, man kann schön flach ins Wasser reingehen, super für Kinder geeignet. Und auch die Temeperatur war noch schön warm. Der Ort selbst ist nichts besonderes, schaut aus wie einer Retortenstadt. Ich kann mir vorstellen dass es hier im Winter ziemlich ausgestorben sein mag.
Weil wir uns für die Wüstentour entschieden haben, fuhren wir weiter auf der N15 Richtung Midelt. Davor machten wir noch einen kurzen Ausflug zur Zegzel Schlucht und frühstückten dort auf einem leider total vermüllten Picknick Platz. (Zegzel Schlucht Fazit: Kann man sich sparen wenn man eh die großen Schluchten im Atlas sehen möchte)
Übernachtungs Zwischenstopp dann in Missour wo wir nett bei dem einziegen Hotel gefragt haben ob wir im Hof stehenbleiben können. Am nächsten Tag gings dann weiter über die N13 nach Er Rich. Rich ist ganz sehenswert, vor allem der Souk. Wir haben gut auf dem Platz in einem der Straßenrestaurant gegessen.
Auf dem Weg zum CP Kasbah Jurrasic haben wir und uns in den Thermal Quellen von Hammat Moulaye Ali Chrif ein paar Stunden Entspannung gegönnt. Klar, Frauen und Männer haben getrennte Badehäuser. Ich hatte erwartet dass es einen Pool mit warmen Thermalwasser gibt, leider ist es anders: Das Thermalwasser welches in einen Pool fließt ist so heiß, dass man nicht baden kann. Stattdessen holt man sich mit einem Eimer das heiße Wasser, welches man dann mit kaltem verdünnen muss um es sich mit einer Schöpfkelle über den Körper zu gießen. Es ist also wie in einem Hammam. Nach der Massage habe ich mich wie ein neuer Mensch gefühlt. Ich kann es trotzdem empfehlen. …
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Lieber mit Al Qarqaba seinen Lohn verdienen als mit der Weinlese |
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Geschrieben von: Marokkoforum - 01.07.2018, 21:59 - Forum: Lebens-Art
- Antworten (2)
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Es wird erzählt, und nur Allah alleine kennt die Wahrheit, dass als ein verarmter Mann keine Möglichkeit mehr sah, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, beschloss, an einem warmen, sonnigen Tag seine Heimatstadt zu verlassen.
Er machte sich auf den Weg, ging durch das Straßenlabyrinth seiner geliebten Heimatstadt, erreichte das monumentale Stadttor, blieb eine Weile stehen, begutachtete noch einmal die Mosaiken, die das Tor schmückten, um sich dann in Richtung des Plateaus hinter den Gräbern der Stadt zu begeben.
Er lief und lief, bis die Müdigkeit ihn übermannte. Er setzte sich hin, aß und trank von seiner armseligen Wegzehrung und wollte sich gerade hinlegen, als er Gesang und Musik aus einer der vielen Höhlen in unmittelbarer Nähe hörte. Es muss sich um eine größere Gruppe Musizierender mit Al Qarqaba (eine Art Kastagnetten) und Trommeln handeln, dachte er bei sich. ... Hier weiterlesen
Kommentare und Meinungen sind ausdrücklich erwünscht!
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