Zitat:Ein Küstenabschnitt im Norden Marokkos will Urlauber von Touristenmagneten wie Agadir abziehen.
Doch was erwartet Fernwehgeplagte rund um die Tamouda Bay?
Die Sandstrände von Tamouda Bay liegen keine hundert Kilometer von Tanger entfernt, von Marokkos Hafenstadt an der Straße von Gibraltar. Tamouda Bay soll eine Alternative zu Agadir und Essaouira sein.
Damit wirbt jedenfalls das marokkanische Fremdenverkehrsamt. Es preist den Küstenabschnitt als "Riviera" an. Zu Recht?
FES - Die Mutter aller Städte, ein Bildband von Eberhard Hahne
Die älteste und schönste der marokkanischen Königsstädte ist ein orientalisches Kleinod. Die Medina „Fes el Bali“ hat sich seit dem Mittelalter kaum verändert.
Nur langsam erwacht die Stadt. Das erste Geräusch des neues Tages ist das Gurren der Tauben. Hier und dort kräht ein Hahn. Aus der nahe gelegenen Moschee ruft der Muezzin zum ersten Gebet des Tages. Nach und nach reihen sich die Gebetsrufer der anderen Moscheen in den melodiösen Reigen. Allahu akbar – Gott ist der Größte – schallt es seit Jahrhunderten unverändert von den zahlreichen Minaretten der Altstadt. Fes el Bali – alt – ist die Stadt, aber höchst lebendig. Nicht wie Rom oder Kairo von der Moderne überrollt, vom Straßenverkehr zermürbt. Hier wird Geschichte gelebt, Tradition dient nicht als Kulisse für Touristenmassen.
Die hölzernen Klappen der Geschäfte werden geöffnet, Kinder tragen kreisrunde Brotlaibe zum Bäcker des Viertels. Langsam füllen sich die Cafés. Frisches Schmalzgebäck und süßer Minztee werden zum Frühstück gereicht. Die Talaa Kebira, die Hauptader der Medina, kaum zimmerbreit, füllt sich, schwillt an zu drangvoller Enge. Fes ist erwacht. Esel schreien, eifrige Händler bieten ihre Waren an, der beißende Geruch von Holzkohlefeuern vermischt sich mit süßlichem Melonenduft, gleißendes Sonnenlicht stößt auf tiefschwarze Schatten. Die Händler, Handwerker und Fußgänger wirken in ihrer traditionellen Kleidung wie Akteure einer barocken Operninszenierung.
Tradierte Werte, das Zunftwesen und der vereinende Glaube an Allah und seinen Propheten Mohammed prägen den Alltag. Staatliche Kontrolle und Versorgung spielen in der Medina eine untergeordnete Rolle. Jedes der 35 Wohnviertel hat seine eigene Infrastruktur: Hamam, Bäckerei, Moschee, Brunnen, öffentliche Toiletten, eine Msid (eine Art Vorschule), und oft einen kleinen Viktualienmarkt für den täglichen Bedarf. Noch vor 50 Jahren wurden nachts die Tore zu den Quartiers verschlossen. Nur bekannten Gesichtern gewährte der Wächter Durchlass.
Das Gewerbe ist nach Zünften geordnet und in Gassen (Derb) oder auf Märkten (Souk) zusammengefasst. Die Gasse der Färber mündet in den pittoresken Platz der Kupferschmiede, dahinter arbeiten die Gerber. Der Parfüm-Souk grenzt an den Markt für Gewürze. Die Schneider haben ihre Verschläge neben denen der Tuchhändler. Viele Materialien und Fertigungstechniken haben sich seit dem Mittelalter kaum verändert.
Die Altstadt ist von einer zwölf Kilometer langen Mauer umgeben und schmiegt sich an die Flanken des Berges Djebel Zalagh. Der inzwischen größtenteils überbaute Fluss, der Qued Fes, teilt die Medina in zwei Teile. Seine zahlreichen Nebenarme speisen die unzähligen Brunnen der Stadt und versorgen die Werkstätten und Haushalte mit frischem Wasser. ...
AAMANA – Plattform für Integration, Bildung und Gesundheit, wurde als Verein gegründet, um sich der Aufgabe zu widmen, die Kommunikation zwischen den Menschen aus verschiedenen Kulturen und Religionen zu verbessern, sowie die Bekämpfung der Armut in den Entwicklungsländern durch gezielte Projekte zu unterstützen.
Die Zwecke dieser Projekte sollen dazu dienen, Hilfe zur Selbsthilfe zu fördern. Menschen aus Entwicklungsländern, die in Not geraten sind, sollen in Zusammenarbeit mit der europäischen Kommission mit Sachmitteln und geeigneten Projekten vor Ort unterstützt werden, um u. a. die Landflucht und die stetig zunehmende Auswanderung ins Ausland zu bekämpfen.
Mit ,,MANAR – aus Tradition tolerant“ wurden diverse Strategien und Maßnahmen zur islamistischen Radikalisierungsprävention und demokratischen Bildung entwickelt. Das Primärziel des MANAR-Projektes bestand darin, Moscheegemeinden zu motivieren, eine nachhaltige und wirkungsvolle Präventionsstrategie zu implementieren.
Um dieses Ziel erreichen zu können, fokussierte sich der BMG-Landesverband NRW e.V. mit seinem Empowerment-Konzept im Bereich der Extremismusprävention auf Imame, Gemeindemultiplikatorinnen und –multiplikatoren und aktive Gemeindemitglieder.
Mit dem Modellprojekt wurde ein Paradigmenwechsel in den Moscheegemeinden und –vereinen erreicht. Hierbei wurde ein Bewusstseinswandel erzielt, dass auch muslimische Moscheegemeinden und insbesondere Imame Maßnahmen und Strategien ergreifen müssen, um einen Beitrag zur islamistischen
Extremismusprävention zu leisten.
Es war und ist gesamtgesellschaftlich und für die Demokratieförderung ein essenzieller Faktor die muslimischen Institutionen in die Extremismusprävention zu integrieren. Das MANAR-Projekt hat gezeigt, dass Moscheegemeinden- und vereine eine unschätzbare Bedeutung für die nachhaltige Präventionsarbeit besitzen und als stabilisierende sozialräumliche Institutionen bei der Bewältigunggesellschaftlicher Herausforderungen agieren können, wenn sie im Bereich der Extremismusprävention sensibilisiert werden. ..
Du siehst nur dann klar, wenn Du Dich selbst wahrnimmst. Wer in sich selbst hineinhorcht, erwacht von Carl Gustav Jung.
Lehrer und Therapeut, Nezha verwendet mehrere Techniken und Philosophien unserer Ahnen (Akupunktur, Meditation, Yoga, Ganzheitliche Ernährung usw.).
Nezha sammelte viele Erfahrung im Laufe der Jahre. Ihre Liebe gehört Menschen, die nach dem inneren Frieden suchen. …
Weiter siehe Anlage in französische Sprache.
Silent Cells, Frauen in marokkanischen Gefängnissen
Was passiert mit Frauen in marokkanischen Gefängnissen? Betonwände und Stille verbergen ein Tabu, das schwer zu beseitigen ist. Der Regisseur Mohamed Nabil hat alles getan, um die Geschichte des marokkanischen Frauengefängnisses zu erzählen. Nach vielen Schwierigkeiten und zwei Jahren Wartezeit auf eine Drehgenehmigung konnten er und sein Team endlich diese geheime Welt betreten.
In diesem inspirierenden und bewegenden Dokumentarfilm werden die Protagonisten nicht nur durch ihre Verbrechen definiert, sondern sagen die Wahrheit, die durch ihre Augen gesehen wird. Interviews mit ehemaligen weiblichen Gefangenen enthüllen das Unaussprechliche. Der Film wirft provokative Fragen zum Gefängnissystem und zur Gesellschaft in Marokko auf und bietet bemerkenswerte Bilder von Insassen und Gefängnispersonal.
Im Internet findet man zahlreiche eindrucksvolle Bilder von Felslandschaften im Saghro-Gebirge. Zwei Beispiele habe ich beigefügt.
Meine Frage ist: sieht man so etwas nur bei einer längeren Wandertour quer durch das Gebirge, oder findet man solche Gebilde auch "vom Auto aus" oder meinetwegen nach einem Zustieg von ein, zwei, drei Stunden? Von einem Ort wie N'kob, Tagdilt oder sonst halbwegs (kein 4x4) erreichbar eben?
schöne Grüße,
Hans
PS.: da ich bei den Bildern nichts näheres über Copyright-Ambitionen der jeweiligen Seite weiß, habe ich sie im Sinn einer Weiterverwertung unbrauchbar gemacht. Zum Erkennen dessen was ich meine, sollte es genügen
da es nun schon ein paar Jahre her ist , seit wir das letzte mal über Fes eingereist sind , würde ich gerne meine Kenntnisse über Dauer und Preise einer Taxifahrt vom Flughafen Fes zum Bahnhof Fes auffrischen ( um eine Reise im Januar besser planen zu können ) .
Laut https://www.google.de/maps dauert die Fahrt in etwa 30 Minuten - kommt das ungefähr hin oder sollte ein Zeitpuffer eingeplant werden ( unser Zug würde um 17:40 Uhr abfahren - den früheren um 16:40 Uhr habe ich mal außer Acht gelassen ) ?
Was würde denn eine Taxifahrt in etwa kosten ?
Vielen Dank im Voraus für's lesen und kommentieren .