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  Erdbeben in Agadir
Geschrieben von: Thomas Friedrich - 12.03.2021, 15:29 - Forum: Lebens-Art - Antworten (11)

Hallo.

Aus Berichten von meinem Vater hörte ich von dem furchtbaren Erdbeben welches sich 1960, also vor meiner Geburt, ereignete. Heute bin ich per Zufall auf zeitgenössisches deutschsprachiges Filmmaterial gestoßen.

Vielleicht interessiert es jemanden:
https://www.filmothek.bundesarchiv.de/vi...et_lang=de

Ggf. um den richtigen Beitrag zu bekommen rechts auf das vierte Bild klicken.

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  Wohin dürfen Marokkaner und Deutsche reisen?
Geschrieben von: Wolfgang - 11.03.2021, 16:59 - Forum: Touristik und Reisen - Antworten (5)

Ich denke gerade daran, dass ein Urlaub in ein anderes Land für meine junge Frau sehr gut wäre, um sich etwas leichter vom Elternhaus zu lösen. Aber wohin können derzeit Marokkaner und auch Deutsche reisen? Ich habe an ein afrikanisches Land gedacht, das schön ist und gleichzeitig keine Krankheiten hat wie beispielsweise Malaria. Irgendwie kommt mir da immer Namibia in den Sinn. Keine Ahnung, ob das zur Zeit möglich ist. Ein befreundeter Reisejournalist meinte, das könnte über Addis/Äthiopien möglich sein. Also Casablanca - Addis - Windhuk.

Kennt sich da jemand von euch aus?

Ich habe mal gegoogelt, für welche Länder ein Marokkaner kein Visum benötigt. Da wären auch die Philippinen dabei und überraschenderweise San Marino. Das wäre dann sogar Europa. Nur, wie soll das funktionieren? Das sind die Länder ohne Visapflicht:

Algerien
Benin
Bolivien
Brasilien
Südkorea
Elfenbeinküste
Ägypten (nur für marokkanische Staatsangehörige, die mit einem ägyptischen Staatsangehörigen verheiratet sind, sofern sie von Marokko aus nach Ägypten reisen und eine Heiratsurkunde vorlegen)
Gabun
Gambia
Guinea (Conakry)
Hongkong (30 Tage Aufenthalt)
Indonesien
Jordanien (außer für marokkanische Staatsangehörige zwischen 16 und 36 Jahren)
Malaysia
Mali
Nicaragua
Niger
Philippinen (begrenzter Aufenthalt von 30 Tagen)
Sonderverwaltungsregion Macau
San Marino
Senegal
Syrien
Tansania
Tunesien
Türkei

Viele Grüße aus Mehdia/Kenitra 
Wolfgang

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  Hilfen für Kulturschaffende
Geschrieben von: SabineZ - 09.03.2021, 00:19 - Forum: Berichte und Nachrichten aus Marokko - Antworten (1)

Covid-19: Beihilfen für Kulturschaffende und Fitnesszenter angekündigt
Barlamane
7. März 2021

Der Nationale Sozialversicherungsfonds (CNSS) gab am Sonntag die Entscheidung bekannt, für den Zeitraum vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Mai 2021 eine pauschale Entschädigung zu Gunsten von Betreibern von Fitnesszentern und Kulturschaffenden zu gewähren, die sich aufgrund der Corona-Pandemie in einer schwierigen Situation befinden.

Das "Sicherheitsnetz" für die Welt der Kultur- und Sporteinrichtungen beginnt sich zu rntwickeln. Die Eigentümer der besagten Einrichtungen und die betreffenden Betreiber können diese Entschädigung zugunsten ihrer Mitarbeiter und Auszubildenden -bei vorübergehender Einstellung der Tätigkeit aufgrund der Pandemie- beantragen.

Arbeitgeber, die die in den Nutzungsvoraussetzungen des Portals covid19.cnss.ma festgelegten Bedingungen erfüllen, müssen ihre Anträge über diese Plattform einreichen, und zwar ab dem 15. März für den Zeitraum von Juli 2020 bis Ende Januar 2021. [ ..] Diese Entschädigung wird aus dem Sonderfonds für die Bewältigung der Corona-Pandemie finanziert, der auf der Grundlage von Hohen Königlichen Anweisungen eingerichtet wurde.

Für die Monate Februar und März 2021 können die Anträge bis zum 20. des laufenden Monats eingereicht werden, während die Erklärungen für April und Mai am 16. des betreffenden Monats beginnen und bis zum 3. des Folgemonats laufen.

Um die Nutzung des Portals zu erleichtern, hat die Nationale Sozialversicherungskasse ein Video und einen erklärenden Leitfaden erstellt, die auf der offiziellen Website www.cnss.ma eingesehen werden können. Der Betroffene kann bei Bedarf den Service "Allo Damane" unter den Nummern 0802033333 oder 0802007200 anrufen.

https://www.barlamane.com/fr/covid-19-de...sportives/

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  Marokko/Deutschland: Beziehungen, Kontakte, Politik und co.
Geschrieben von: Thomas Friedrich - 01.03.2021, 21:04 - Forum: Andere Themen - Antworten (106)

Heute gab der marokkanische Außenminister in einem Schreiben an die Regierungsmitglieder bekannt, dass ab sofort jeder Kontakt zur deutschen Botschaft und allen deutschen staatlichen Organisationen einzustellen ist!

[Bild: 40663789yv.jpg]




Die Gründe sind noch nicht bekannt.
Irgendetwas ist vorgefallen.

.

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  Cannabis-Anbau, -Legalisierung, etc. in Marokko
Geschrieben von: Mike - 27.02.2021, 23:36 - Forum: Berichte und Nachrichten aus Marokko - Antworten (13)

Die marokkanische Regierung berät zur Zeit über die Legalisierung von Cannabis:
https://www.moroccoworldnews.com/2021/02...next-week/
Wer sich jetzt darauf freut, dass er in Zukunft am Strand von Agadir gemütlich seinen Joint rauchen kann, ohne von der Polizei belästigt zu werden, wird leider enttäuscht. Es geht um darum, den kontrollierten Anbau von Hanf für medizinische  Zwecke zu erlauben. Hiervon sollen vor allem die Bauern profitieren, die die Pflanzen jetzt schon - allerdings illegal - anbauen. Im Moment bleibt von dem Milliardengeschäft mit Cannabis kaum etwas bei den Produzenten hängen, das größte Teil des Gewinns geht an die Schmuggler oder in Form von Schmiergeldern an korrupte Behörden.

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  Flüge von und nach Marokko
Geschrieben von: latinoo - 22.02.2021, 22:06 - Forum: Touristik und Reisen - Antworten (815)

Ab 22.02.2021 um Mitternacht sind alle Flüge von und nach Marokko für diese Länder für mindestens 2 Wochen suspendiert! Nach 2 Wochen wird neu euntschieden. Weil die Europäer mit ihrer laiser faire Corona Politik die Zahlen nicht oder zuwenig herunterbringen.....
https://www.bladi.net/maroc-liaisons-aer...80124.html

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  Darija
Geschrieben von: 21merlina - 20.02.2021, 19:29 - Forum: Andere Themen - Antworten (4)

Salam Leute,
kann sich vielleicht noch jemand daran erinnern, dass es im alten Forum mal einen Thread über Darija gab, wo jemand den Link zu einem guten Lehrbuch (pdf) eingestellt hatte? Ich hatte mir das damals heruntergeladen, finde es aber nicht mehr. Was mir daran so gut gefallen hatte, war, dass es mit richtigen arabischen Buchstben geschrieben war, nicht so eine blöde Transliteration, wo man nicht wirklich weiß, wie man was ausspricht. 
Ich habe schon im alten Forenarchiv herumgesucht und da einen Thraed über Verben auf Darija gefunden. Da ist das Buch aber nicht Sad
LG

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  Kasbahs, Wüste und Oasen
Geschrieben von: Maghribi - 20.02.2021, 00:12 - Forum: Touristik und Reisen - Antworten (7)

Eine Reise durch den Südosten Marokkos gleicht einer Reise durch eine Märchenwelt. Leuchtend grüne Oasen finden sich mitten in malerischen Wüstenregionen und dazwischen: Immer wieder Lehmburgen.
 
[Bild: Kasbahs_Wueste_und_Oasen.05.jpg]

Groß und mächtig stehen sie da, die Kasbahs des Südens. Schon von weitem sieht man sie aus dem Grün der Oasen herausragen, es ist, als wären sie ein Teil der Gärten, an deren Ränder sie stehen. Und ganz ehrlich? Das sind sie auch. Denn diese alten prächtigen Burgen, eben sogenannte Kasbahs, werden aus dem gebaut, was sie umgibt: Lehm. Das ist nicht nur ungemein praktisch, da das Baumaterial sozusagen direkt vor der Haustüre liegt, sondern auch günstig. Das Beste an den herrlichen Burgen aber ist, dass sie wie ein modernes Passiv-Haus funktionieren: Im Winter sind sie nie zu kalt und im Sommer sind sie angenehm frisch. Grund hierfür sind nicht nur die wenigen Fenster, die bei klassischen Kasbahs grundsätzlich auch nur in den Innenhof gehen, sondern auch die bis zu einem Meter dicken Mauern aus Stampflehm, die jeden Temperaturaustausch unmöglich machen.

Kurz vor dem Aus

Dabei drohten sie vor rund 30 Jahren komplett zu verschwinden. Denn Lehm ist kein belastbares Baumaterial: Ein lang andauernder Regen, heftige Stürme oder eine zu früh oder zu stark einsetzende Schneeschmelze aus dem Hohen Atlas: Und die schönen Häuser aus Lehm sind dahin. Da schien Beton doch viel stabiler- und schicker, da moderner, war es auch. Doch Gott sei Dank kam es nie soweit. Denn zum Einen erkannte der Staat, dass das kulturelle Erbe des Südens mit dem Verfall der alten Kasbahs zerstört würde, zum anderen begann man das touristische Potential der Lehmhäuser zu entdecken. Und so wurden mehr und mehr der alten Burgen restauriert und erneuert, zum Teil mit Beton verstärkt, doch immer so, dass man ihn nicht von Außen sah. Als klar wurde, WIE sehr Touristen diese alten Burgen liebten, begann man auch neue Kasbahs zu bauen – im Stil der alten natürlich, aber mit Methoden der Moderne: Stahlbetonpfeiler statt Akazienstämme, Betondecken statt Schilfteppiche, Außenfenster statt einer reinen Ausrichtung nach Innen. Das praktische an diesen modernen Kasbahs war, dass man die Räume größer machen konnte als bisher, oder besser gesagt, breiter. Denn konnten Räume bis dahin kaum mehr Breite als 2 Meter haben (da die Holzstämme, Dattelholz und Akazie) nicht mehr Last tragen konnten, sind heute in den Burgen Zimmer wie in modernen Bauten möglich. Ideal für eine touristische Nutzung.

Oasen als Lebensquellen

Kasbahs oder Ksour (sing. Ksar), wie die befestigten Lehmdörfer heißen, stehen immer am Rande von Oasen. Selten darin. Denn der wenige Platz, der problemlos bewässert werden kann, dient dem Obst- und Gemüseanbau. Wasser ist Leben. Das gilt auch bei uns. Doch in der Wüste wird einem diese einfache Wahrheit noch einmal sehr viel schneller klar. Denn ohne Wasser gibt es keine Nahrung. So sind Oasen nicht einfach nur schön anzuschauende Orte, die sich aus dem Ocker der Wüste saftig grün erheben, sondern der Lebensraum der Wüstenbewohner. Über ausgeklügelte Kanal- und Wassersysteme wird Wasser in die Gärten geleitet. Und damit niemand der Bewohner einer Oase zu wenig Wasser bekommt, wacht der Wasserwächter über alles. Ein Stock in die Erde gesteckt zeigt durch seinen Schatten auf der Wasseruhr an, wie lange Wasser durch welchen Kanal strömt. Wasser ist hier so wichtig wie das Land an sich. In Oasen gilt Besitz von Erde nicht mehr als Besitz von Wasser. Und so kann der eine dem anderen das andere verkaufen. Überhaupt hat in den Oasen alles eine andere Wertigkeit. Man unterscheidet zwischen fünf wesentlichen Elementen: Dem Land, der Saat, der Arbeitskraft, dem Arbeitsgerät und Wasser. Je mehr ein einzelner stellen kann, desto höher ist sein Anteil an der Ernte. Reich ist, wer mindestens über vier der fünf Elemente verfügt, denn er bekommt 4/5 der Ernte, auch wenn er sein Feld selbst nie bearbeitet.

Feldbau und Tourismus – eine win-win-Situation

Heute leben die meisten der Oasenbewohner vom Feldbau und/oder dem Tourismus. Meistens geht beides miteinander einher. Wohnen in einer Kasbah garantiert echtes 1001 Gefühl, die Gärten eignen sich für die Gäste wunderbar zum Spazieren und die Kulisse der Berge im Hintergrund könnte schöner kaum sein. Gäste konsumieren die Produkte der Gärten der Bewohner vor Ort, wenn sie am Abend in ihren Hotels zu Abend essen und kaufen im günstigsten Fall auch noch in dem kleinen Souvenirshop des Hauptortes ein paar schöne Mitbringsel. So erhalten sie mit ihrem Geld die alte Architektur des Südens und beugen der Landflucht vor. Sie selbst erleben dafür ganz besondere Tage. Das Leben in einer Kasbah, die Gastfreundschaft der Bewohner und die Schönheit Marokkos in ihrer ganzen Vielfalt. So profitieren am Ende beide Seiten – und genau so sollte Tourismus auch funktionieren.

Mehr zu Kasbahs und Ksour, zum Oasenleben und Tourismus entlang der Straße der Kasbahs und weiter im Süden finden Sie in meinen Büchern "KulturSchock Marokko, Reise Know-How" und "Stefan Loose Travel Handbuch Marokko, Mairdumont"

Quelle: https://marokko.com/reisen/kasbahs-wueste-und-oasen

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  Marokko-Nigeria: Eine strategische Allianz
Geschrieben von: SabineZ - 09.02.2021, 07:03 - Forum: Berichte und Nachrichten aus Marokko - Keine Antworten

Marokko-Nigeria: eine strategische Partnerschaft, die vertieft werden soll
1. Februar 2021
 
Am Sonntag führte König Mohammed VI. ein Telefonat mit dem Präsidenten der Bundesrepublik Nigeria, Muhammadu Buhari. Bei dieser Gelegenheit brachten die beiden Staatschefs ihre gemeinsame Entschlossenheit zum Ausdruck, die Gaspipeline Nigeria-Marokko weiter zu entwickeln.
 
Von Barlamane.com/de kontaktiert, wies Khalid Chegraoui, Senior Fellow am Policy Center for the New South (PCNS), darauf hin, dass die Nigeria-Marokko-Gaspipeline "eines der strukturierenden Projekte ist, die zur energiewirtschaftlichen Vernetzung Afrikas beitragen werden". Produzierende Staaten können ihre Produktion in sie einspeisen, während Importeure ihren Energiebedarf decken können. In einer zweiten Phase könnte die Pipeline bis nach Europa verlegt werden.
 
Es ist auch ein Projekt zur Strukturierung der Energiepolitik in West- und Nordafrika. "Diese Pipeline wird es ermöglichen, Elektrifizierungsprojekte in der gesamten nord- und westafrikanischen Region zu beschleunigen, insbesondere in ländlichen Gebieten", fügte der Vizedekan der Fakultät für Governance, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Mohammed VI Polytechnischen Universität hinzu.(...)
 
Dieses Projekt, das eine tiefere wirtschaftliche Vernetzung in der Region fördern soll, ist auch "ein Gebiet für den Import und Export von Gas in allen Ländern, die durch diese Pipeline verbunden sein werden". "Die ersten Machbarkeitsstudien haben positive Ergebnisse erbracht (...) Vorerst wird die Pipeline an ein früheres Projekt angeschlossen, das von der ECOWAS ins Leben gerufen wurde und das gerade in Ghana angekommen ist", stellt der Experte fest.
 
Außerdem betont Khalid Chegraoui, dass die Zusammenarbeit zwischen Marokko und Nigeria auf einem guten Weg ist. Er erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass das Königreich immer Wert auf die Entwicklung seiner Beziehungen zu seinen afrikanischen Partner gelegt hat. "Nigeria und Marokko unterhalten menschliche, religiöse und spirituelle Beziehungen, die in der Geschichte verwurzelt sind (...) Die beiden Länder haben schon vor der Entstehung von Nationalstaaten innerhalb des Kontinents sehr wichtige innerafrikanische Beziehungen unterhalten", sagte er.
 
Die Partnerschaft zwischen Marokko und Nigeria werde die Entwicklung einer echten afrikanischen Kraft ermöglichen, sagte er. Dank seines menschlichen Potenzials und seines Reichtums an natürlichen Ressourcen ist Nigeria mit einem Bruttoinlandsprodukt von mehr als 400 Milliarden Dollar (selbst in Krisenzeiten) die führende Wirtschaftsmacht in Afrika. (...)
In Bezug auf die religiösen Beziehungen, die Marokko mit Nigeria unterhält, sagt Khalid Chegraoui, dass "Marokko ein außergewöhnliches Beispiel in Bezug auf die Verwaltung des religiösen Raums im öffentlichen Bereich durch seine Ausbildungsschulen, seine Verwaltung von Moscheen, seine wirtschaftlichen und soziokulturellen Pläne gezeigt hat. Es war sehr daran interessiert, seine Erfahrungen mit befreundeten Ländern in Afrika, insbesondere dem Nigerbecken, zu teilen". Er erinnert auch daran, dass mit "der Geburt der postkolonialen Staaten viele Probleme aufgetaucht sind. Und der religiöse Raum ist von den bestehenden Staaten nicht immer gut verwaltet worden". So wird "eine beidseitige religiöse Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern, insbesondere durch die Ausbildung von Imamen, eine bessere Praxis des Islam für weniger Radikalismus und Extremismus ermöglichen, die eine der Ursachen für politische Instabilität in der Region sein könnten".
 
In Bezug auf die Wirtschaftsbeziehungen stellen mehrere DEPF-Vermerke fest, dass der Handel zwischen Marokko und Nigeria zugenommen hat, aber immer noch unter dem Potenzial liegt.
 
Während die marokkanischen Importe aus Nigeria hauptsächlich aus Erdölprodukten bestehen, handelt es sich bei den marokkanischen Exporten nach Nigeria hauptsächlich um Lebensmittel wie Sardinenkonserven und andere, Naturdünger, Chemikalien und Textilien. "Eine bessere wirtschaftliche Zusammenarbeit wird für beide Länder vorteilhaft sein (...) Es ist notwendig, über mehr Assoziation, Kooperation und wirtschaftliche Integration nachzudenken, um Räume heiterer Beziehungen zu öffnen", schloss er.

https://www.barlamane.com/fr/maroc-niger...onstruire/

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  Moulay Mohend
Geschrieben von: Bilal - 06.02.2021, 22:57 - Forum: Berichte und Nachrichten aus Marokko - Keine Antworten

Am  06.02.1963 verstarb einer der Größten Männer Marokkos.Heute ist der 59 Todesjahr von Mohamed Abdelkrim El Khatabhi auch als Moulay Mohend bekannt.Heute Gedenken die Irifiyen von Targuist im Westen bis Berkane im Osten Abdelkrim.
Ich finde dies ist eine Erinnerung in einem"marokko forum" der Erinnerung wert. 

Hier ein paar wenige Zitate von Abdelkrim El Khattabi:

Ich will kein Prinz oder Herrscher sein, sondern ich will in einem freien Land frei sein und ich kann diejenigen nicht ertragen, die mir meine Freiheit oder Würde stehlen wollen.

Ich bin von der Berber-Rasse und ich weiss, wie sehr ihr uns unterschätzt, aber ich sage euch, dass Berber fortgeschrittene Menschen sind, die viele Zivilisationen geerbt haben. 

Eure Zivilisation ist die des Eisens! Ihr habt große Bomben, also seid ihr zivilisiert.  Ich habe nur Gewehrpatronen, also bin ich ein Wilder in euren Augen.

Es gibt keinen Erfolg oder Misserfolg, Sieg oder Niederlage, sondern etwas, das man Pflicht nennt.  Ich habe mein Bestes getan.

Der Wille, frei zu sein, stirbt nicht, und die Entschlossenheit unseres Volkes wird die Macht unserer Unterdrücker überleben.

Das Rif bekämpft nicht die Spanier und empfindet keinen Hass auf das spanische Volk.  Das Rif bekämpft diesen eindringenden Imperialismus, der seine Freiheit durch die moralischen und materiellen Opfer des edlen spanischen Volkes wegnehmen will.  Die Rifis kämpfen gegen den bewaffneten Spanier, der behauptet, ihm seine Rechte zu entziehen, und dennoch seine Türen offen hält, um unbewaffnetes Spanisch als Techniker, Händler, Industrieller, Landwirt und Arbeiter zu erhalten.

Denk in Ruhe nach und schlag dann hart zu.

Es gibt keinen Kompromiss in der Forderung nach Freiheit

Freiheit ist ein Recht, das allen Menschen gemeinsam ist, und sein Vergewaltiger ist ein Verbrecher

Wir müssen unser Ansehen retten und die Sklaverei unseres Landes vermeiden.

Wir haben den Kolonialismus im Rif zerstört, das Volk muss ihn nur begraben, und wenn es nicht gelingt, verdient es kein Mitgefühl.

Wir werden beschuldigt, Rebellen zu sein, aber wir kämpfen für unser Land.  Sie selbst waren also nicht das erste Volk, das die Waffen ergriff und sich beeilte, die Freiheit ihres Bodens und ihres Erbes zu verteidigen

Ich sehe in dieser Existenz nur das Streben nach Freiheit, alles andere ist falsch und ungerecht.

Für das Wohlergehen der gesamten Menschheit zu handeln, unabhängig von Religion oder Glauben.  Es ist an der Zeit, dass Europa, das im 20. Jahrhundert seinen Willen bekundet hat, die Zivilisation zu verteidigen und die Menschheit zu erheben, diese edlen Prinzipien aus dem Bereich der Theorie in den Bereich der Praxis umsetzt

Ja, ich wurde Kriegsherr, obwohl ich vorher ein Cadi war. Keine große Sache!  Glaub mir, es ist ein einfacher Job, vor dem Feind zu befehlen.  Alles, was man dazu braucht, ist gesunder Menschenverstand und Entscheidung.

Wenn ich Fehler gemacht habe, bereue ich es, wer bereute seine Fehler nicht? 

Ich bin überzeugt, dass wir, wenn wir Zeit hätten, eine große Nation freier Menschen geworden wären

Das Streben nach Freiheit und Entschlossenheit unseres Volkes wird über die Macht unserer Unterdrücker hinausgehen.

Ich kam zu früh, aber ich war überzeugt, dass unsere Hoffnungen eines Tages wahr werden würden, dieser Krieg im Ausland hat uns diesen aufgezwungen.“

Wir haben verloren, aber ihr auch.“

Der Wille, frei zu sein, stirbt nicht, und die Entschlossenheit unseres Volkes wird die Macht unserer Unterdrücker überleben.


Mao zetong sagte zu den Palästinenser Ich habe die Strategie von einem Muslim wie euch gelernt Mohamed Abdelkrim El Khatabi

Che Guevera reiste extra nach Kairo im Exil von Moulay Mohand um ihn zu treffen

Ho Chi Min er sagte er sei von Moulay Mohand inspiriert sein.

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