Corona-Virus in Marokko
Thomas, du hast schon recht. Das Verhalten der Menschen zu ändern ist für die marokkanische Regierung eine schiere Unmöglichkeit. Wenn sie etwas tun wollen bleibt fast nur diese Möglichkeit. Und es läuft ja insgesamt gut in Marokko. Gerade angesichts des Verhaltens der Menschen muss man das sagen.
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(Gestern, 14:19)Thomas Friedrich schrieb: Natürlich gibt es bei geimpften und negativ getesteten Personen ein Restrisiko aber verglichen mit dem, was hier im Land passiert (Feiern, Umarmein, Küssen, mit fünf Personen Wasser aus einem Glas trinken, u.v.a.m.!!!) hätte eine Grenzöffnung nur homöopathische Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen innerhalb Marokkos.

Alle Maßnahmen sollten in einer Verhältnismäßigkeit stehen und das tut u.a. eine Grenzschließung nicht.


Nur durch Umarmungen, Herumgeknutsche und das Trinken aus dem gleichen Gefäß unter Inländern (die alle nicht im Ausland waren) bewirkt nicht den physischen Transport der Omikron-Variante aus dem Ausland hinein nach Marokko.

Durch Telepathie wurde Omikron sicherlich auch nicht importiert. Die Behauptung, die vorherrschende Omikron-Mutation mit ihren identischen 50 Merkmalen wie die Südafrika-Variante hätte sich eigenständig ohne Einwirkungen von außen in Marokko entwickelt, ist unglaubwürdig wie Wissenschaftler meinen.

Wenn man die obigen 2 Möglichkeiten ausschließt, dann stellt sich doch die Frage, wer hat denn dann das erste Omikron-Virus über die Grenze ins Land gebracht? Ein Mensch, ein Tier, eine Pflanze oder ein anderer kontaminierte Gegenstand?

Mindestens eine eingereiste Person mit dem Omikron-Virus hat die neue Welle ausgelöst.

Jede weitere eingereiste infektiöse Person verstärkt zusätzlich und überproportional die Virusverbreitung auf mehrere andere Personen. Vergleichbar mit einem Funken, der zu einem Flächenbrand wird. Da kann man dann wirklich nicht sagen, eine Grenzschließung hätte nur eine (eingebildete) homöopathische Wirkung.

Wenn, so wie es auch Wolfgang vorhin schreibt, das Verhalten der Menschen nicht geändert werden kann, dann bleibt als letzte Möglichkeit nur, so wie in anderen Ländern auch, ein Lockdown.

Und die Schließung der Grenzen ist nichts anderes wie ein großer nationale Lockdown nach außen hin. Jedes Land beschließt eben selbst, welche Schutzmaßnahmen es für sich geeignet hält.

Immerhin halten 6o% der in städtischen Gebieten lebenden Marokkaner die Grenzschließung für eine gute Sache, laut einer Umfrage. Also, warum meckern wir dann, wenn es der Mehrheit passt. Gönnen wir ihnen doch die "gute Sache".

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Covid-19 in Marokko: 4.435 neue Fälle und 19 Todesfälle in 24 Stunden
barlamane.com

   

In seinen Auswertungen stellte das Ministerium fest, dass die Zahl der Erstgeimpften 24.635.926 betrug, die der Personen, die zwei Dosen erhalten hatten, 23.044.393, während 4.115.777 Personen drei Injektionen erhielten.

Die neue Infektionsbilanz erhöht die Gesamtzahl der Ansteckungen seit dem ersten Fall in Marokko im März 2020 auf 1.098.413, während die Zahl der genesenen Personen auf 1.015.249 gestiegen ist, was einer Heilungsrate von 92,4% entspricht.
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(Gestern, 20:10)Maghribi schrieb: [...] während die Zahl der genesenen Personen auf 1.015.249 gestiegen ist, was einer Heilungsrate von 92,4% entspricht.

Gibt es eigentlich schon verlässliche Daten aus Marokko zum Thema Long-Covid? Dort variieren die Angaben ja beachtlich; ich mag es kaum glauben, dass wirklich 50-80% der offiziell "Genesenen" Langzeitfolgen haben, die zum Teil auch noch mit weiteren Krankenhausaufenthalten und medikamentöser Behandlung einhergehen.

Bei ca. 1 Million Genesenen in Marokko wären das ja 500.000 - 800.000 Menschen, die das ohnehin schon mangelhafte Gesundheitssystem belasten. Außer natürlich, wenn in Marokko (anders als UK, Deutschland, etc.) aufgrund der jüngeren Altersstruktur und weniger Vorerkrankungen die Genesenen auch fitter sind.
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@Gero,

wäre Omikron nicht schon in Marokko, so hätte eine Grenzschließung theoretisch einen Sinn.

Da es aber schon im Land ist bringt eine Grenzschließung im nachhinein nichts.



Zitat:Immerhin halten 6o% der in städtischen Gebieten lebenden Marokkaner die Grenzschließung für eine gute Sache, laut einer Umfrage. Also, warum meckern wir dann, wenn es der Mehrheit passt. Gönnen wir ihnen doch die "gute Sache".

In Afghanistan halten 75% das Auspeitschen von unzüchtigen Frauen für eine gute Sache.

Was das miteinander zu tun hat?



Die Mehrheit hat nicht immer Recht und wird durch die im jeweiligen Land vorherrschenden öffentlichen Medien beeinflusst.
In weniger demokratischen Staaten wird die mediale Wiedergabe umso mehr duch die jeweilige Regierungen beeinflusst.



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Mit besten Grüßen,

Thomas



In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.
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(Vor 9 Stunden)Thomas Friedrich schrieb: @Gero,

wäre Omikron nicht schon in Marokko, so hätte eine Grenzschließung theoretisch einen Sinn.

Da es aber schon im Land ist bringt eine Grenzschließung im nachhinein nichts.
...

Irrtum!

Eine Schließung der Grenzen ist nur die strengste Stufe der Maßnahmen zur Verhinderung, dass weitere Virus-Herde durch Einreisende ins Land gebracht werden (Man gießt kein Öl ins Feuer, um einen Brand einzudämmen!).

Wozu machen denn dann andere vom Virus betroffenen Staaten die verschiedensten Arten von Einreisekontrollen?
Aus Spaß?

Deiner Schlussfolgerung nach könnten also alle Grenzkontrollen entfallen, weil sie nichts mehr bewirken. Damit wären wir also wieder an dem Punkt angelangt: Alle Politiker sind böse, die gesamte Wissenschaft irrt sich, alle renommierten Experten mit ihrem durch langjähriges Studium erworbenes Wissen und ihre Erfahrung durch Forschung in Spezialgebieten haben keine Ahnung von der Sache!!!



(Vor 9 Stunden)Thomas Friedrich schrieb: @Gero,
...

Zitat:Immerhin halten 6o% der in städtischen Gebieten lebenden Marokkaner die Grenzschließung für eine gute Sache, laut einer Umfrage. Also, warum meckern wir dann, wenn es der Mehrheit passt. Gönnen wir ihnen doch die "gute Sache".

In Afghanistan halten 75% das Auspeitschen von unzüchtigen Frauen für eine gute Sache.

Was das miteinander zu tun hat?
...

Unpassender Vergleich!

Was hat denn die Meinung der Befragten in Marokko zur Grenzschließung mit der Meinung der Afghanen zur Auspeitschung der Frauen zu tun?

Sollte das ein Beweis sein, dass die ethische Bewertung der Marokkaner zur Grenzschließung verachtenswert ist.

Das ist doch wirklich ein an den Haaren herangezogener Vergleich. Unbrauchbar als Argument.



(Vor 9 Stunden)Thomas Friedrich schrieb: @Gero,
...

Die Mehrheit hat nicht immer Recht und wird durch die im jeweiligen Land vorherrschenden öffentlichen Medien beeinflusst.
In weniger demokratischen Staaten wird die mediale Wiedergabe umso mehr duch die jeweilige Regierungen beeinflusst.

Das wissen wir inzwischen:

Alle Regierungen sind böse und schlecht …
diese Regierungen steuern die öffentlichen Medien …
und die öffentlichen Medien manipulieren alle Menschen …
wodurch die Menschen dann nicht mehr selbst denken können.

Nur eine kleine Schar von aufrechten Querdenkern und Verschwörungstheoretikern stemmt sich gegen die groß angelegte Manipulation der gesamten Menschheit durch die Mächtigen aus dem "Deep State".

Ach ja! 


Damit bin ich raus aus dieser Art der Diskussion.

.
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Hallo Thomas,

warum kommunizierst Du überhaupt noch mit diesem Gero?
Der nutzt doch nur jede Gelegenheit, um Leute mit anderen Denkansätzen mit an den Haaren herbeigezogenen Pseudo-Zusammenhängen zu diffamieren.
Der kann doch außer seinem eigenen Gedankengebäude nichts anderes überhaupt in Erwägung ziehen.
Ich lasse es deshalb, wenn ich es aushalte. Cry Big Grin
Grüße vom Niederrhein
Michael Hausmann
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@Gero,

Zitat:Wozu machen denn dann andere vom Virus betroffenen Staaten die verschiedensten Arten von Einreisekontrollen?


Bitte nenne mir ein Land auf der Welt welches durch Grenzschließung das Virus aus seinem Hoheitsgebiet fernhalten konnte!



Zitat:Alle Regierungen sind böse und schlecht …

diese Regierungen steuern die öffentlichen Medien




Das was Du da schreibst ist nicht meine Meinung und ich wünsche auch nicht, dass versucht wird mir diese aufzudrücken aber Du solltest wissen, dass (ich hatte es  bereits so geschrieben) dass, je undemokratischer ein Staat ist umso stärker sich die Meinung der Herrschenden in den zugelassenen Medien wiederspiegelt.

Weißt Du das etwas nicht??

Suche hier mal etwas monarchiekritisches in den Medien oder eine in den Medien veröffentliche Meinung die nicht der des Königs entspricht.

Und wenn der König will, dass die Grenzen geschlossen werden (aus welchen Gründen auch immer) wirst Du keine Zeitung finden die dies anprangert und der Großteil der Bevölkerung glaubt eben das, was in der Zeitung steht.
Dafür bist Du selbst ja das beste Beispiel!



@Michael,

die Hoffnung stirbt zuletzt. J

So lange er nicht wieder beleidigend und bösartig wird kann ihm entsprechend begegnet werden, denke ich.





.
Mit besten Grüßen,

Thomas



In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.
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Hallo,
Insgesamt 2.750 neue Fälle von Infektionen mit dem neuen Coronavirus (Covid-19).

Die neuen Fälle wurden in den Regionen Rabat-Salé-Kénitra (1. 233), Casablanca-Settat (425), L'Oriental (234), Fes-Meknes (226), Marrakesch-Safi (198), Souss-Massa (182), Tanger-Tétouan-Al Hoceima (125), Béni Mellal-Khenifra (76), Dakhla-Oued Eddahab (20), Laâyoune-Sakia El Hamra (16), Draâ-Tafilalet (10) und Guelmim-Oued Noun (5) registriert.
MfG

Marco Wensauer
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(Vor 2 Stunden)Gero schrieb:  (Man gießt kein Öl ins Feuer, um einen Brand einzudämmen!).

Hallo, 
das ist leider auch falsch, es kommt auf den Brand an.

Unpassender Vergleich 

Das ist ja an den Haaren herangezogener Vergleich und unbrauchbar als Argument.
MfG

Marco Wensauer
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