Corona-Virus in Marokko
Ambassade d'Allemagne Rabat
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„Wir bleiben am Ball“
04.04.2020 - Interview
Außenminister Heiko Maas im Interview mit der Rheinischen Post zur Rückholaktion der Bundesregierung.

Wie viele deutsche Staatsbürger konnten Sie in welchem Zeitraum nach Deutschland zurückholen?

Fast 200.000 Reisende wurden in zweieinhalb Wochen zum Teil aus wirklichen Notlagen nach Hause gebracht. An manchen Tagen waren 20 Flieger am Tag parallel in der Luft. Logistisch war das für alle Beteiligten ein Husarenstück. Unser Krisenreaktionszentrum ist ja einiges gewöhnt. Aber das AA ist eben auch keine Fluggesellschaft, die so etwas jeden Tag auf die Beine stellt. Da hatten wir am Anfang eine steile Lernkurve. Neben Hemdsärmeligkeit war auch viel Feinmotorik gefordert: Detailabsprachen mit Behörden, Landegenehmigungen für Fluggesellschaften, Zwischenstopps einplanen, Transport Reisender vor Ort – das ist extrem schwierig, wenn das öffentliche Leben brach liegt. Und wenn nur ein Dominostein dann einmal nicht richtig fällt, hieß das heißen: Mund abputzen und neu anfangen. Wo nötig, habe ich auch auf politischer Ebene flankiert und mit meinen Amtskolleginnen und -kollegen gemeinsam nach Lösungen gesucht.

Wie viele Flüge gab es/wie viele Maschinen waren dabei im Einsatz?

Allein das Auswärtige Amt hat über 200 Sonderflüge bereitgestellt. Das sind meistens die besonders komplizierten Fälle, in denen wir aus entlegensten Winkeln Leute ausfliegen müssen – ich denke da zum Beispiel an die Fälle der Kreuzfahrtschiffe oder an Peru und Neuseeland. Da bekommen wir Hilferufe, dass nichts mehr geht und wir können auch nicht immer auf das Verständnis der Behörden setzen, die natürlich zunächst die eigenen Gesundheitsmaßnahmen im Blick haben. Es heißt ja immer, dass die Deutschen Reiseweltmeister sind, jetzt haben wir gemerkt, dass das auch stimmt. Wenn dann selbst Kleinst-Botschaften aufopferungsvoll hunderten, teils mehreren tausend Menschen helfen, dann das ist eine Ausnahmesituation. Und wir müssen immer wieder auch um Geduld bitten, wenn wir nicht allen sofort helfen können.

Wie teuer war die Aktion insgesamt? In welcher Höhe werden die zurückgeholten Staatsbürger an den Kosten beteiligt? 
Von wo waren die Kosten am höchsten?

Wir haben zunächst 50 Mio. EUR zur Verfügung gestellt bekommen. Im Rahmen des Nachtraghaushalts haben wir noch einmal 50 Mio. beantragt. So viel wird es wahrscheinlich am Ende nicht kosten, aber genau lässt sich inmitten in der laufenden Operation nicht sagen. Wir helfen erst, und rechnen dann. Das ist der Notlage geschuldet. Wir haben die Beiträge der Reisenden selbst noch nicht abgerechnet, und auch nicht die Zuschüsse der EU für die Mitnahme von EU-Staatsangehörigen.

Wann wird die Rückholaktion offiziell beendet?

Wir arbeiten gerade mit vielen Ländern, wo die Rückholungen schwierig sind. Wir wollen die deutschen Reisenden zurückholen – darum geht es uns. Bis wann das in jedem Land möglich sein wird, liegt nicht allein in unserer Hand. Darum haben wir hier keine fixe Deadline gesetzt. Auch wenn das Gros der Reisenden wieder daheim ist, wir bleiben am Ball.

Was können deutsche Staatsbürger im Ausland tun, die keinen Platz in einem der Flugzeuge bekommen haben?

Wenden Sie sich an unsere Botschaften und Konsulate. Wir treten jetzt in eine Phase ein, in der es keine einfachen Lösungsschablonen mehr gibt. Dort wo maßgeschneiderte Lösungen gefragt sind, sitzen die Fachleute an den Auslandsvertretungen, mit all ihrer Kenntnis und auch all dem Know-How unserer lokal Beschäftigten. Oft gibt es noch Lösungen oder wir tun neue, möglicherweise europäische Lösungen auf. Die Zusammenarbeit mit unseren Partnern läuft sehr gut. Wir konnten bereits über 3600 Reisenden aus anderen Ländern mitnehmen. Und andersherum reisen viele Deutsche bei anderen Ländern mit. Diese Solidarität zu sehen, stimmt mich zuversichtlich für die nächsten Phasen der Corona-Krise.

Schlagen Sie jemanden für das Bundesverdienstkreuz vor wegen des besonderen Engagements bei der Rückholaktion? Till Knorn vielleicht?

Viele Mitarbeiter arbeiten seit drei Wochen am Anschlag. Der Bürgerservice hat in dieser Zeit dreimal so viele Anrufe gehabt, wie sonst innerhalb eines Jahres. Das ist Teamplay unter widrigsten Bedingungen, vor allem im Ausland. Auf diese Leistung bin ich als Leiter des Ministeriums stolz. Und der Zuspruch der Reisenden ist auch überwältigend für den Einsatz. Es macht Mut zu sehen, wie wir in der Krise – natürlich nur im übertragenen Sinn – zusammenrücken. Wir sollten nicht vergessen: Hier helfen neben Profis auch viele Menschen mit, die sonst ganz andere Arbeiten machen und es gibt viele Reisende und Mitarbeiter von Durchführungsorganisationen, die sich selbstlos einbringen. Gleichzeitig betone ich: wir sind noch nicht am Ziel. Wir arbeiten weiter hart daran, den verbliebenen Deutschen zu helfen.
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Golf: Verschiebung der 47. Ausgabe der Hassan II Trophy und der 26. Ausgabe des Lalla Meryem Cup
vom 04.04.2020
 
Cup Hassan II Trophy und Cup Lalla Meryem wurden aufgrund der Pandemie des neuen Coronavirus, die am Freitag unter dem Vorsitz der „Association of the Hassan II Trophy (ATH)“ angekündigt wurde, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben von Prinz Moulay Rachid.
 
Die Hassan II Trophy und der Lalla Meryem Cup sind seit 2010 offiziell Teil der europäischen Rennstrecke. 

aujoudhui.ma 
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(01.04.2020, 23:01)Maghribi schrieb: Coronavirus: Aktuelle Bewertung der Lage wird regelmäßig auf der Plattform zur Überwachung der epidemiologischen Situation in Marokko (Anzahl der Infizierten, genesenen und Verstorbenen) veröffentlicht. Das offizielle Coronavirus-Portal in Marokko


Covid-19-Bericht: Marokko nähert sich unaufhaltsam der Schwelle von 1.000 Fällen
04.04.2020 

In den letzten 24 Stunden wurden in Marokko 122 Fälle bestätigt, womit sich die Gesamtzahl der Kontaminationsfälle auf 883 erhöht, teilte das Gesundheitsministerium mit.

Samstag, 18:00 Uhr:
Kontaminationsfälle: 883
Die Anzahl Heilungen: 65, 
Die Anzahl der Todesfälle: 58
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Die Hoffnung schwindet ...

919 Infizierte bis Samstag, 04.04.2020 um 21.00 Uhr
laut der offiziellen Meldestelle 
http://www.covidmaroc.ma/Pages/AccueilAR.aspx

Nach dem Maximum am 29./30.März mit täglich 77 Neuerkrankungen pro Tag war ein Absinken bis auf 37 Neuerkrankungen am 01.April 2020 erkennbar. Danach schlug der Trend aber wieder um und die Anzahl der täglichen Neuerkrankungen stieg bis jetzt auf den neuen Spitzenwert von 128 täglichen Erkrankungen. Das sieht leider nicht sehr gut aus. Eine Interpretation ist trotzdem nicht eindeutig möglich. Eine rasante Zunahme der Fallzahlen könnte auch aus einer Zunahme der Anzahl der Tests resultieren.

   

Meidet die Kontakte zu anderen Menschen und passt gut auf Euch auf.

LG. Gero
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Marokko: Auf dem Weg zur Ausweitung der Eindämmung?
blad.net
5. April 2020 - 18:00 Uhr
https://www.bladi.net/maroc-prorogation-...67007.html

Wird das für den 20. April 2020 geplante Ende der Haft in Marokko endgültig sein? 
Oder wird entsprechend der Entwicklung der Pandemie und der verfügbaren Statistiken beschlossen, die Zwangsvollstreckung zu verlängern?

Nach Angaben des Innenministers wird der Gesundheitsnotstand einen Monat dauern, und es liegt an den Behörden, ihn erforderlichenfalls ein zweites Mal zu verlängern. Die Chancen, zu einem normalen Lebensstil zurückzukehren, hängen von den Fortschritten im Kampf gegen die Coronavirus- Pandemie ab . Lokale Kontaminationsherde mit dem Virus traten auf und erreichten 57% der identifizierten Fälle, anders als zu Beginn der Krise, als es sich um aus dem Ausland importierte Fälle handelte. Aus diesem Grund wird empfohlen, zu Hause zu bleiben, um die Ausbreitung des Virus zu begrenzen.

Vor der Aussetzung der Einschlussmaßnahme ist es wichtig, vorherige Vorkehrungen zu treffen, insbesondere ein Massen-Screening. Ansonsten kam schnell eine zweite Kontaminationswelle. Und das aus gutem Grund. Der 25. April 2020 ist das Datum für den Ramadan. Eine Zeit, die sich mit dem Gemeinschaftsleben reimt, das aus Versammlungen besteht. Die Gläubigen sind zahlreicher in Moscheen und anderen Gebetsstätten; Cafés und Märkte füllen sich und Familien laden sich gegenseitig ein. Nach Abdelouafi LaftitWenn vor dieser Zeit nichts unternommen wird, besteht die Gefahr, dass traditionelle, soziale und religiöse Gewohnheiten Selbstmord begehen. Das Massen-Screening ermöglicht es, sich über die Gesundheit potenzieller Patienten zu beruhigen und "falsche gesunde Menschen" nicht frei zu lassen und die Bürger zu kontaminieren. Es wird festgestellt, dass sich eine frühzeitige Aufhebung der Eindämmungsmaßnahme als gefährlich erweisen wird. Alle Anstrengungen und Opfer, die zur Bekämpfung des Virus unternommen wurden, würden auseinanderfallen. Denn ein Kontaminationsspitzenwert ist zu befürchten.

Die frühe Eingrenzung in Marokko war produktiv und trug dazu bei, die Ausbreitung des Virus zu begrenzen. Dies hat es dem Königreich ermöglicht, weniger Fälle von Kontamination und Tod zu verzeichnen als Länder wie die Vereinigten Staaten, Italien und das Vereinigte Königreich, die die Krise zu Beginn trivialisiert haben. Tests und die Isolierung der kontaminierten Personen für einen Zeitraum von 14 Tagen sind erforderlich, wenn die Eindämmung am 20. April 2020 aufgehoben wird. Hinzu kommt die Notwendigkeit, die See-, Luft- und Landgrenzen zu den Ländern geschlossen zu halten am meisten von der Pandemie betroffen. Aufmerksame Epidemiologen fordern einen Impfstoff gegen das Virus, bevor es wieder normal wird.

Marokko beabsichtigt nicht, wie Italien bis zum 31. Juli längere Eindämmungsmaßnahmen zu ergreifen. Weil beruhigt von der Wirksamkeit der bisher ergriffenen Maßnahmen. Das Königreich wird sicherlich allmählich flexiblere Maßnahmen zur sozialen Distanzierung ergreifen, da die Situation unter Kontrolle ist.
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Was sagen diese Zahlen eigentlich aus? 
Wie ich sie verstehe sind in Marokko bisher 4.492 Menschen auf den Virus getestet worden, von denen 960 als infiziert gelten, d.h. jeder 5. der Getesteten.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt es in ganz Marokko lediglich 3 Laboratorien, die den Test durchführen können. Allerdings wurde mitgeteilt, daß demnächst über 30 Krankenhäuser im ganzen Land den Test durchführen können.
Für mich ergibt sich aus den bisherigen Zahlen, daß wahrscheinlich in Wirklichkeit eine weitaus größere Zahl von Menschen infiziert ist und es eben bis jetzt nicht festgestellt werden konnte.
Weiß jemand mehr dazu?

Hier die heute Mittag veröffentlichten Zahlen:

Gueris (geheilt) 69
Decés (verstorben) 66
bestätigte Fälle (Infizierte) 960
negativ getestete: 3532
Bevor Du Dein Kamel dem Schutz Allahs anvertraust, binde es gut fest.
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(05.04.2020, 20:17)theomarrakchi schrieb: Was sagen diese Zahlen eigentlich aus?  ...
Hier die heute Mittag veröffentlichten Zahlen:

Gueris (geheilt) 69
Decés (verstorben) 66
bestätigte Fälle (Infizierte) 960
negativ getestete: 3532

Wer weiß das schon!
In keinem Land dieser Welt weiß man heute wieviel Infizierte es tatsächlich gibt. Dafür müsste man die gesamte (oder wenigstens eine repräsentative Mehrheit der) Bevölkerung eines Landes testen. Ich fürchte die Antworten auf diese und ähnliche fragen werden wir wohl erst in ein paar Jahren erfahren!
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(05.04.2020, 20:17)theomarrakchi schrieb: Was sagen diese Zahlen eigentlich aus? 
Wie ich sie verstehe sind in Marokko bisher 4.492 Menschen auf den Virus getestet worden, von denen 960 als infiziert gelten, d.h. jeder 5. der Getesteten. ...

Ja, das stimmt bezogen auf die große Gesamtmenge ist jeder 5. infiziert gewesen. 
Auf die einzelnen Tage bezogen sieht das aber viel differenzierter aus (siehe nachfolgendes Diagramm).


(05.04.2020, 20:17)theomarrakchi schrieb: ... Bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt es in ganz Marokko lediglich 3 Laboratorien, die den Test durchführen können. Allerdings wurde mitgeteilt, daß demnächst über 30 Krankenhäuser im ganzen Land den Test durchführen können. ...

Wie schon im Posting #233, siehe:
https://forum.marokko.com/showthread.php?tid=481&pid=2416#pid2416
sind inzwischen noch weitere Labors hinzugekommen laut dieser Meldung, nachlesbar bei:

Marokko: CHUs und CHRs schließen sich den drei Labors für weitere Screening-Tests an
YABILADI 31.03.2020  ca. 16.00 Uhr
https://www.yabiladi.com/articles/detail...-pour.html


(05.04.2020, 20:17)theomarrakchi schrieb: ... Für mich ergibt sich aus den bisherigen Zahlen, daß wahrscheinlich in Wirklichkeit eine weitaus größere Zahl von Menschen infiziert ist und es eben bis jetzt nicht festgestellt werden konnte.
Weiß jemand mehr dazu?  ...

Das kann man aus diesen Zahlen nicht ablesen, es gibt nur Vermutungen über die Dunkelziffer.
Dazu gibt es 2 interessanten Artikel:

Warum die Dunkelziffer bei Corona so hoch ist
19.03.2020, 16:49 Uhr
https://www.br.de/nachrichten/wissen/die...ch,RtgV8ef
...
"Dadurch, dass wir so einen rapiden, exponentiellen Anstieg von Neuinfektionen gerade sehen, müssen wir davon ausgehen, dass wir sehr viel mehr Infizierte haben. Also die Dunkelziffer sehr viel größer ist." Hendrik Streeck, Professor für Virologie an der Universität Bonn.

Münchner Corona-Studie: Der Dunkelziffer auf der Spur
05.04.2020, 07:20 Uhr
https://www.br.de/nachrichten/wissen/cor...lt,Rv5QNxe

Wie viele Menschen sind am Corona-Virus infiziert, ohne Symptome zu zeigen? Wie hoch ist die Dunkelziffer bei den Infektionen mit dem Virus SARS-CoV-2? Die Münchner Kohorte soll dazu valide Zahlen liefern.
...
Zudem vermuten Virologen, dass viele Menschen gar keine Symptome zeigen und daher auch nie auf das Virus getestet wurden, obwohl sie sich mit SARS-CoV-2 angesteckt haben und infektiös sind oder waren. Diese Dunkelziffer könnte zwischen einem und zehn Prozent der Bevölkerung betragen, erläutert Prof. Michael Hoelscher, Leiter der Abteilung Infektions- und Tropenmedizin am Klinikum der Universität München (LMU), der die neue Studie leitet.
...



Die täglichen Fallzahlen

Grafik erstellt aus den Daten-Quellen:
http://www.covidmaroc.ma/pages/Accueil.aspx
https://coronavirus.jhu.edu/map.html

Pro Tag gesehen gibt es große Unterschiede wie viele Neu-Infizierungen hinzukommen und wie viele Test-Ergebnisse pro Tag negativ waren. 

Die täglichen Neu-Infizierungen schwanken, sind aber noch steigend. Wenn sie gestiegen sind, dann sind auch die negativen Tests gestiegen und umgekehrt. Hängt also scheinbar davon ab, wie viele Kranke es gab, die gekommen sind und getestet wurden. Wahrscheinlich haben auch die Wochentage einen Einfluss auf die Anzahl der Kranken und der Tests. Alles noch sehr offen und unklar wie es weitergeht, würde ich nach diesen bisherigen Zahlen sagen.


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Corona-Virus: Wie soll sich Marokko auf die 3. Phase vorbereiten?
06.04.2020

Mit der Zunahme der Anzahl der erreichten Fälle wird die Pandemiesituation in Marokko immer kritischer. Wie sollen wir uns auf den nächsten Schritt vorbereiten?
 
In Marokko beschleunigt der Zähler. Heute nähert sich das Königreich mehr denn je der 3. Epidemie- und Gesundheitsalarmphase. Stadium 3 wird durch die aktive Zirkulation des Virus definiert. Marokko wird die dritte Phase erreichen, in der 10.000 positive Fälle auftreten werden.
 
Die Gesundheitsstrategie geht von der Strategie der Erkennung und individuellen Betreuung zu der Strategie des kollektiven Handelns. Screening-Tests werden nicht mehr systematisch durchgeführt und nicht dringende chirurgische Eingriffe werden verschoben.
 
Patienten mit leichten Symptomen werden Zuhause behandelt und nur noch Patienten mit einem schweren Krankheitsverlauf werden in einer Gesundheitseinrichtung versorgt. Eine Überlastung der Krankenhauskapazitäten muss vermieden werden.
 
Diese Phase erfordert die vollständige Mobilisierung des Gesundheitssystems (Gesundheitseinrichtungen, medizinisch-soziale Einrichtungen, etc.). Alle müssen in der Lage sein, an der Diagnose und Betreuung von Patienten teilzunehmen. Sie müssen Verantwortung übernehmen, Covid-19-Patienten identifizieren können und entsprechende Maßnahmen in ihren Einrichtungen durchführen. …
 
lopinion.ma
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Covid-19: Melilla bittet Rabat, 350 gestrandete Marokkaner zu repatriieren
YABILADI
06.04.2020 
https://www.yabiladi.com/articles/detail...trier.html

Mehr als 300 Marokkaner sind immer noch in Melilla gestrandet. Eine Situation, die seit dem 13. März andauerte, als die Grenzen im Rahmen der von Rabat ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung von Covid-19 geschlossen wurden.

Ein Problem für die Stadtregierung, die Marokko offiziell aufforderte, seine Staatsangehörigen zu repatriieren. Ein Aufruf von Mohamed Mohand, dem Leiter der öffentlichen Gesundheit der örtlichen Exekutive, wurde am Sonntag, dem 5. April, versandt.

„Zu Beginn begrüßte die autonome Regierung die Marokkaner in einem Raum der Armee, bevor sie sie in einen Sportpavillon im Bezirk Real verlegte. Der Protest der Bewohner nach Auseinandersetzungen zwischen Marokkanern zwang die Behörden jedoch vor einer Woche dazu, einen anderen Ort für die Unterbringung der gesamten Gruppe zu finden “, sagte eine Quelle des Verbandes gegenüber Nador.

„Jetzt wohnen sie im Quinto Pino. Ein Ort zwischen zwei Militärkasernen: eine für die Legion und eine als Basis für Hubschrauber. Die 350 Marokkaner leben unter schwierigen Bedingungen. Ein großes Zelt wurde errichtet, um sie aufzunehmen. Ein paar Meter entfernt wurden Toiletten und Duschen installiert. Muslime aus Melilla brachten Decken und Kleidung in die Gruppe “, fügte unsere Quelle hinzu.

Auf der Regierungsseite bleibt die endgültige Lösung des Problems, dass Marokko sein Beispiel von Spanien nimmt und "seine Bürger zurückführt", sagt der Leiter der öffentlichen Gesundheit in der autonomen Regierung der Stadt, wie von der Agentur Europa Press berichtet .

Letzte Woche sagte ein Mitglied von Vox , sie sei überrascht, dass Marokko die Tür für die Rückkehr zu seinen Staatsangehörigen geschlossen habe, während "es seine Grenzen geöffnet habe, um in den ersten Tagen nach dem Treffen über Ceuta 1.000 Wohnwagen zu ermöglichen Ausnahmezustand “in Spanien.


In der Türkei gestrandete Marokkaner senden einen offenen Brief an Saadeddine El Othmani
YABILADI
05.04.2020 - 18:15 Uhr
https://www.yabiladi.com/articles/detail...ettre.html

Marokkaner, die wegen der Einstellung aller Flüge von und nach Marokko 20 Tage lang in Istanbul gestrandet waren, schickten am Samstag einen offenen Brief an den Regierungschef. In der Korrespondenz, die Yabiladi erreichte, fordern diese Marokkaner Saadeddine El Othmani auf, "sofort einzugreifen, um sie in die nahe Zukunft zurückzubringen".

"Wir verstehen sehr gut, dass die Covid-19-Epidemie Ländern auf der ganzen Welt außergewöhnliche Bedingungen auferlegt hat. Deshalb haben wir in dieser Zeit geduldig darauf geachtet, der Regierung genügend Zeit zu geben, um die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen und zu repatriieren das Land “, fahren sie fort.

Die Marokkaner sagten "traurig und verärgert über das völlige Schweigen des Regierungschefs (Anmerkung) bezüglich [ihrer] psychischen, gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Situation, die sich von Tag zu Tag verschlechtert" und stranden in der Türkei. Erinnern Sie sich daran, "täglich vom Coronavirus aufgrund der gegenwärtigen unhygienischen Bedingungen bedroht zu sein".





Marokko: Lokale Lebensmittelgeschäfte schließen sich Maskenverkaufsstellen an
YABILADI
06.04.2020  ca. 12.00 Uhr
https://www.yabiladi.com/articles/detail...oints.html

Ab diesem Montag werden 70.000 lokale Lebensmittelgeschäfte in Marokko in Verkaufsstellen für Lätzchenmasken integriert, die vor Ort hergestellt werden. Diese werden von Centrale Danone, Copag und Dislog Group vertrieben. Diese Initiative wird von letzterem am Standort Le Desk bestätigt und in Zusammenarbeit mit dem Industrieministerium und den Supermärkten durchgeführt, die als Produktionsströme dienen.

In der Tat besteht die Idee darin, "den Zugang der meisten Bürger zu Masken zu erleichtern", um "besser gegen diese Pandemie vorgehen zu können", sagte der Schreibtisch, Moncef Belkhayat, CEO der Dislog Group. Laut den Medien "liegt der Verbraucherpreis bei 2 Dirham pro Einheit, bei 100 Grob- und Halbgroßhändlern bei 1,5 Dirham."

Diese Initiative ist auch Teil der Maßnahmen, die im Zusammenhang mit dem Gesundheitsnotstand zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie erforderlich sind, die die "massive Verteilung von Schutzmasken über das Netzwerk von Verkaufsstellen bestehender Konsumgüter" erfordert das Staatsgebiet “, fügt Le Desk hinzu.

So werden „nicht weniger als 500.000 Lätzchenmasken“ „jeden Tag zum Verkauf angeboten“.
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Maskenpflicht ab Dienstag 07.April 2020

Marokko: Das Tragen einer Maske ist an jedem zugelassenen Ausgang obligatorisch
YABILADI
06.04.2020  22.53 Uhr
https://www.yabiladi.com/articles/detail...haque.html

Ab morgen, Dienstag, müssen alle Personen, die für ihre im Rahmen des Gesundheitsnotstands geplanten außergewöhnlichen Ausflüge im öffentlichen Raum reisen, medizinische Lätzchenmasken tragen, um das Risiko einer Ausbreitung zu verringern der Coronavirus-Pandemie.

An diesem Montagabend haben die Ministerien für Inneres, Gesundheit, Wirtschaft, Finanzen und Verwaltungsreform, Industrie, Handel sowie grüne und digitale Wirtschaft in einer kollektiven Pressemitteilung angegeben , dass diese Verpflichtung tatsächlich Teil der Begrenzung von Covid-19-Infektionen gemäß dem Gesetzesdekret 2.20.292 über den Gesundheitszustand war.

In diesem Sinne betont dieselbe Quelle, dass "alle Maßnahmen ergriffen wurden", um diese Masken zu vermarkten und zu vertreiben, die vor Ort hergestellt und mit Unterstützung des Spezialfonds für Pandemiemanagement zu 80 Cent pro Einheit verkauft werden des neuen Coronavirus.

Ab diesem Montagmorgen sind in der Tat lokale Verkaufsstellen, insbesondere Lebensmittelgeschäfte, in den Geschäften enthalten, die es den Bürgern ermöglichen, sich mit Schutzmasken gegen das Virus zu versorgen.

Die Ministerien erinnern daran, dass jeder Verstoß gegen die Bestimmungen des Ausnahmezustands des Gesundheitszustands gemäß Artikel 4 des Gesetzesdekrets mit ein bis drei Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe zwischen 300 und 1.300 Dirham geahndet werden kann.
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@Gero:

Erneut vielen Dank für deine wertvollen Infos.
Sie sind ein sehr positiver Beitrag in unserem gemeinsamen Hoffen!
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Marokko: Die Verpflichtung Masken zu tragen, hat zu einem Ansturm und Liefermangel geführt
YABILADI
07.04.2020  19.20 Uhr
https://www.yabiladi.com/articles/detail...-pris.html

In einer gemeinsamen Erklärung vom Montagabend beschlossen die marokkanischen Behörden, ab Dienstag medizinische Lätzchenmasken für Personen zu tragen, die sich für ihre außergewöhnlichen Ausflüge im öffentlichen Raum bewegen. In einer gemeinsamen Erklärung erklärten die Ministerien für Inneres, Gesundheit, Wirtschaft, Finanzen und Verwaltungsreform, Industrie, Handel sowie grüne und digitale Wirtschaft: "Alle Es wurden Maßnahmen ergriffen, um diese vor Ort hergestellten und ab 80 Cent pro Einheit verkauften Masken zu vermarkten und zu vertreiben.

Eine Ankündigung, die Marokkaner und Händler überrascht

Aber die Ankündigung dieser neuen Maßnahme gestern Abend hat an diesem Dienstagmorgen einen Ansturm von Marokkanern zu Verkaufsstellen ausgelöst. Sie durchsuchten mehrere Apotheken, Drogerien, Lebensmittelgeschäfte und andere Unternehmen, um diese Masken zu kaufen, konnten jedoch keine finden. Um das Gesetz einzuhalten und sich durch den Kauf von Masken zu schützen, gingen diese Personen ein Risiko ein, indem sie die Warteschlangen vor den Verkaufsstellen anschwollen ließen.

Überrascht bedauern Händler und Apotheker, nicht genügend Masken auf Lager zu haben. Dieselbe Geschichte auf der Ebene der Unternehmen, die für den Vertrieb dieser Masken verantwortlich sind und eine Verzögerung der Lieferung durch die produzierenden Unternehmen anprangern. „Wir werden derzeit noch nicht ausgeliefert. Wir arbeiten daran, um die Versorgung sicherzustellen ", sagte Moncef Belkhayat, Leiter der Dislog-Gruppe, am Dienstag.

Toufik Moucharaf, Direktor für Kommunikation, internationale Zusammenarbeit und Partnerschaften im Industrieministerium, wollte jedoch beruhigend sein. In einer Erklärung zu Radio Atlantic versicherte er, dass "die Berichterstattung schrittweise erfolgt". "Gestern haben wir 3,3 Millionen Masken verteilt" und es wird "heute fast dasselbe sein", sagte er. "Ab nächster Woche werden 5 Millionen" Lätzchenmasken pro Tag verteilt. "Vor allem keine Panik und keine Masse kaufen", flehte er.



Coronavirus: Marokko bereitet sich auf den Export seiner Maskenproduktion vor
YABILADI
07.04.2020  23.12 Uhr
https://www.yabiladi.com/articles/detail...ction.html

Die Produktion von Marokko in Masken ist auf dem Vormarsch. „Derzeit produzieren wir 3 Millionen Einheiten pro Tag. Ab nächsten Dienstag werden wir ein tägliches Volumen von 5 Millionen erreichen ", kündigte Elalamy, der Minister für Industrie, Handel, Investitionen und digitale Wirtschaft, heute Abend bei den arabischsprachigen Nachrichten auf dem Al Aoula-Kanal an. 

Moulay Hafid Elalamy gab bekannt, dass das Ausland mit seinen Diensten für den Export von Masken in Kontakt steht. Eine Operation, die in den kommenden Tagen gestartet werden soll, sagte er. Und zu spezifizieren, dass die nationale Produktion ausreicht, um die Nachfrage des marokkanischen Marktes zu befriedigen.



Marokko: Empfehlungen des Gesundheitsministeriums zum Tragen einer Lätzchenmaske
YABILADI
07.04.2020  18.17 Uhr
https://www.yabiladi.com/articles/detail...-pour.html

Das Gesundheitsministerium forderte die Bürger am Dienstag auf, Gesundheitsnotmaßnahmen zu respektieren und zu ergreifen und vorbeugende Maßnahmen zur Bekämpfung der Infektion und der Ausbreitung des neuen Coronavirus zu ergreifen.

In einer Pressemitteilung erinnert das Ministerium daran, dass Sie Ihr Haus nur in extremen Fällen verlassen und hygienische Maßnahmen wie "mehrmaliges Händewaschen mit Seife oder einer alkoholischen Lösung, Desinfizieren von Oberflächen und eine von den Gesundheitsbehörden akkreditierte Lätzchenmaske tragen “.

In der Pressemitteilung sind die Anweisungen zum Tragen von Lätzchenmasken aufgeführt. Das Ministerium schlägt daher vor, "die Hände vorher zu waschen" und "sicherzustellen, dass die Maske nicht durchstochen wird", bevor Sie sie tragen.

Das Ministerium empfiehlt außerdem, "Nase und Mund gut abzudecken, damit zwischen Gesicht und Maske kein leerer Raum entsteht" und "sicherzustellen, dass die Falten oder das farbige Gesicht vorhanden sind" außen (je nach Maskentyp) ". "Sie müssen auch die Maske einklemmen, damit ihr oberer Teil die Form der Nase annimmt, während der untere Teil gezogen werden muss, um Mund und Kinn zu bedecken." Sobald dieser Vorgang durchgeführt wurde, kann der Träger der Maske "die Lätzchenmaske fixieren, indem er die Gummibänder je nach Modell hinter den Kopf oder hinter die Ohren legt".

Das Ministerium rät außerdem, "die Lätzchenmaske während des Gebrauchs nicht zu berühren" und "Ihre Hände bei Bedarf mit Wasser und Seife zu waschen".

Nach Verwendung dieses Schutzmittels empfiehlt das Gesundheitsministerium, die Maske, sobald sie "nass" ist, durch Ziehen an den Gummibändern zu entfernen, wobei darauf zu achten ist, dass das sichtbare Gesicht nicht berührt wird, und sie in einen Mülleimer zu werfen gut geschlossen. Waschen Sie in diesem Zusammenhang Ihre Hände, nachdem Sie es entfernt haben.





Masken-Pflicht für alle!

Ich mache mit, muss aber noch etwas üben wie man sie richtig anlegt 
Ich sehe nämlich derzeit immer so schlecht, wenn ich sie trage (siehe mein Profil-Bild).

Galgen-Humor in schlechten Zeiten ist gut für das eigene Wohlbefinden, und hilft etwas besser über die Krise hinwegzukommen 
(solange der Spaß nicht auf Kosten der anderen geht!).

Ich stehe voll hinter den von der Regierung angeordneten Maßnahmen, akzeptiere sie und bin sehr froh, dass man hier alle Möglichkeiten ergreift, um der Pandemie Herr zu werden.

Hoffentlich überstehen wir es gut. Noch haben wir einen weiten Weg vor uns. Marokko wird es besser schaffen, wenn wir alle zusammenhalten und wir immer daran denken: Wir gefährden nicht nur uns selbst, sondern auch die vielen anderen Menschen hier, wenn wir ungeduldig und leichtsinnig werden.

Passt gut auf Euch auf und meidet eure Mitmenschen soweit wie möglich.

LG. Gero
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